Ministrantenausflug vom 11. September 2017

Mit rund zwanzig interessierten Minis aus allen vier Pfarreien fuhren wir frühmorgens um 05.00 Uhr mit dem Bus los Richtung Luzern. Auf der Allmend erwarteten uns in zwei Hallen und mehreren Aussenplätzen über hundert verschiedene Ateliers. Nach einer kurzen Begrüssungszeremonie und anschliessendem Gottesdienst begaben wir uns in Gruppen zu den Lieblingsateliers, wobei auch immer wieder Wartezeiten entstanden, waren doch über achttausend Kinder aus der ganzen Deutschschweiz angereist. Drinnen wie draussen ging es aber sehr fröhlich zu und her. Im Vordergrund standen für einmal die Freude an den verschiedenen Spielen und das gesellige Zusammensein. Nachfolgend einige Impressionen.

Alle Teilnehmenden vereint
Alle Teilnehmenden vereint
Ganz konzentriert am Geschicklichkeitsspiel von MISSIO
Ganz konzentriert am Geschicklichkeitsspiel von MISSIO
Ballonfeuerwerk zum Abschluss
Ballonfeuerwerk zum Abschluss

"Der Mensch wird am Du zum Ich!"

Dieses Bild stammt vom Künstler Chidi Kwubiri, geboren 1966 in Umuahia, Nigeria. Er ist ein international bekannter und viel beachteter Künstler. Dieses Bild, welches als Hungertuch für die Fastenzeit ausgewählt wurde, soll uns durch das Seelsorgejahr 2017/18 begleiten.

Bloss zwei Gesichter? – Mehr nicht? Ein ganzes Jahr lang? Diese beiden Menschen sind verbunden durch ihren Blick. Ich werde hineingezogen in diesen Blick, der alles andere ausblendet. Ausgeblendet ist die Suche nach Macht und Besitz. Sie begegnen einander auf Augenhöhe, auf der Ebene ihres Menschseins mit ihren Bedürfnissen und mit ihrer Vergänglichkeit, in der Macht und Ohnmacht des Lebens.

 

Der jüdische Philosoph Martin Buber prägte den Satz «Der Mensch wird am Du zum Ich». Der Mensch steht zu seinem Mitmenschen in einer Ich-Du-Beziehung. Dieses ‘Ich’ entfaltet sich erst im Dialog mit dem anderen. Daraus prägte er den Satz «Alles wirkliche Leben ist Begegnung.» Natürlich ist nicht jede Begegnung gleich prägend, manch flüchtige Gespräche haben nicht dieselbe Wirkung wie diejenigen, in der sich zwei Menschen intensiv miteinander auseinandersetzen. Vielleicht erinnern Sie sich an Begegnungen, die Ihr Leben zutiefst geprägt haben, so dass Ihr Ich sich in die eine oder andere Richtung entwickeln konnte und Sie zu dem machte, der/die Sie heute sind.

 

Als Christen und Christinnen glauben wir an einen personalen Gott. Auch zu Gott stehen wir in einer Ich-Du-Beziehung. Durch sein Wort darf sich unser Ich entwickeln, sich Werte zu eigen machen, in eine bestimmte Richtung denken. Die Evangelien berichten wie sich Menschen nach der Begegnung mit Jesus verändert haben oder auch stur geblieben sind. So möchten wir in einer ersten Reihe in den Schulgottesdiensten nachspüren, wie sich ein Mensch verändern kann, wenn er Jesus begegnet.

 

Am Wochenende vom 2./3. September führen wir in die Thematik ein. Weitere Impulse leiten uns durch das Seelsorgejahr 2017/18.

 

«Alles wirkliche Leben ist Begegnung!» Als Seelsorgeteam freuen wir uns auf die Begegnungen mit Ihnen.

 

Die Informationen zu den Angeboten der "Fachstelle Ehe und Familie" erhalten auf der Homepage neu eine besondere Rubrik.  

 

Gleichzeitig bleibt auch das Dokument "Amoris laetitia" für weiterhin aktuell! 

Amoris laetitia
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