Erstkommunion in Bürchen und Zeneggen

Im April durften die Drittklässler von Bürchen und Zeneggen ihre Erstkommunion feiern. Nach einer langen Zeit der Vorbereitung freuten sich die Kinder sehr, endlich zum Tisch des Herrn geladen zu sein und das Brot des Lebens zu empfangen. Wir wünschen Ihnen allen, dass sie diesem Geheimnis des Glaubensin ihrem Leben immer näher kommen und es in ihrem Herzen bewahren. 

 

Die Erstkommunikanten in alphabetischer Reihenfolge:

In Bürchen am 15.04.2018:

Florence Schnidrig

Gwen Sterren

Justin Williner

Luca Zenhäusern

In Zeneggen am 8.4.2018:

Fabricio Beltran

Bastian Imesch

Ezana Waniek

Sizana Waniek

David Zenhäusern

"Der Mensch wird am Du zum Ich!"

Dieses Bild stammt vom Künstler Chidi Kwubiri, geboren 1966 in Umuahia, Nigeria. Er ist ein international bekannter und viel beachteter Künstler. Dieses Bild, welches als Hungertuch für die Fastenzeit ausgewählt wurde, soll uns durch das Seelsorgejahr 2017/18 begleiten.

Bloss zwei Gesichter? – Mehr nicht? Ein ganzes Jahr lang? Diese beiden Menschen sind verbunden durch ihren Blick. Ich werde hineingezogen in diesen Blick, der alles andere ausblendet. Ausgeblendet ist die Suche nach Macht und Besitz. Sie begegnen einander auf Augenhöhe, auf der Ebene ihres Menschseins mit ihren Bedürfnissen und mit ihrer Vergänglichkeit, in der Macht und Ohnmacht des Lebens.

 

Der jüdische Philosoph Martin Buber prägte den Satz «Der Mensch wird am Du zum Ich». Der Mensch steht zu seinem Mitmenschen in einer Ich-Du-Beziehung. Dieses ‘Ich’ entfaltet sich erst im Dialog mit dem anderen. Daraus prägte er den Satz «Alles wirkliche Leben ist Begegnung.» Natürlich ist nicht jede Begegnung gleich prägend, manch flüchtige Gespräche haben nicht dieselbe Wirkung wie diejenigen, in der sich zwei Menschen intensiv miteinander auseinandersetzen. Vielleicht erinnern Sie sich an Begegnungen, die Ihr Leben zutiefst geprägt haben, so dass Ihr Ich sich in die eine oder andere Richtung entwickeln konnte und Sie zu dem machte, der/die Sie heute sind.

 

Als Christen und Christinnen glauben wir an einen personalen Gott. Auch zu Gott stehen wir in einer Ich-Du-Beziehung. Durch sein Wort darf sich unser Ich entwickeln, sich Werte zu eigen machen, in eine bestimmte Richtung denken. Die Evangelien berichten wie sich Menschen nach der Begegnung mit Jesus verändert haben oder auch stur geblieben sind. So möchten wir in einer ersten Reihe in den Schulgottesdiensten nachspüren, wie sich ein Mensch verändern kann, wenn er Jesus begegnet.

 

Am Wochenende vom 2./3. September führen wir in die Thematik ein. Weitere Impulse leiten uns durch das Seelsorgejahr 2017/18.

 

«Alles wirkliche Leben ist Begegnung!» Als Seelsorgeteam freuen wir uns auf die Begegnungen mit Ihnen.

 

Die Informationen zu den Angeboten der "Fachstelle Ehe und Familie" erhalten auf der Homepage neu eine besondere Rubrik.  

 

Gleichzeitig bleibt auch das Dokument "Amoris laetitia" für weiterhin aktuell! 

Amoris laetitia
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