Die Pfarrherren der Pfarrei Bürchen

Rekorat Bürchen

1. Eugen Loretan, von Sitten, 1853-1864

Eugen Loretan wurde am 30. April 1799 in Sitten getauft. Er war der Sohn des Eugen und der Katharina geb. Zenklusen. Sein Vater beschloss seine Gattin Katharina und den neugeborenen Sohn vor den ins Wallis einmarschierenden Franzosen in Sicherheit zu bringen und schickte ihn zu den Verwandten seiner Gattin nach Simplon-Dorf. Es wird erzählt der junge Eugen Loretan sei auf wundersame Weise von einer Lähmung des rechten Armes geheilt worden und hätte danach seine theologischen Studien bei seinem Onkel Hildebrand Loretan in Sitten begonnen. Am 15. Juni 1823 wurde er in Sitten zum Priester geweiht. Eugen Loretan war Rektor in Kippel (1823-1853), Rektor in Bürchen (1853-1864) und Kaplan in St. German (1864-1886). Er verstarb am 3. Januar 1886 im Rufe der Heiligkeit in St. German und wurde einen Tag später daselbst beerdigt.[1]



[1]Paul Martone, Ein Vorbild für die Priester. Kaplan Eugen Loretan (1799-1886), in: ders., Eine mystische Prozession. Heilige und Selige aus dem Wallis, Saint-Maurice 2004, 103-111.

2. Anton Blatter, von Ulrichen, 1865-1868

Anton Blatter wurde am 14. März 1811 als sohn des Peter Josef und der Anna Maria geb. Wellig in Ulrichen geboren. Er besuchte das Kollegium in Brig. studierte am Priesterseminar in Sitten Theologie und wurde am 20. Mai 1837 in Sitten zum Priester geweiht. Anton Blatter war Rektor in Blitzingen (1837-1840), Pfarrer in Oberwald (1840-1853), Rektor in Attinghausen/UR (1853-1854), Rektor in Grengiols (1854-1861), Rektor in Blatten (1861-1865), Rektor in Bürchen (1865-1868)[1] und Rektor in Saas-Tamatten (1868-1880). Er zog sich dann krankheitshalber ins Priesterseminar in Sitten zurück, wo er am 19. September 1881 verstarb.[2]



[1]Anton Gattlen, Bürchen. Geschichte des Birchenbergs, Sitten 2007, 453.

[2]Paul Martone, Bernard Truffer, Das Weihebuch des Bistums Sitten, 3. Teil: 1830-1919, in Vallesia LX, 2005, 146.

3. Alexander Pala, von Brig, 1868-1876

Alexander Pala aus der Walsersiedlung Macugnaga wurde am 29. Februar 1820 in Brig als Sohn des Alexander und der Francisca geb. Creda in Brig geboren. Er besuchte das Kollegium in Brig, studierte Theologie am Priesterseminar in Sitten und wurde am 22. März 1845 in Sitten zum Priester geweiht.[1] Er war Kaplan von Saas-Grund (1846), Rektor in Lax (1846-1853), Frühmesser in Ernen (1853-1858), Kaplan in Stalden (1858-1861), Pfarrer in Zeneggen (1861-1867)[2], Rektor in Blitzingen (1867-1868) und Rektor in Bürchen (1868-1876)[3]. Er verstarb am 7. Dezember 1876 in Bürchen und wurde auf dem Friedhof von Unterbäch beigesetzt.



[1]Paul Martone, Bernard Truffer, Das Weihebuch des Bistums Sitten, 3. Teil: 1830-1919, in Vallesia LX, 2005, 30, 168f.

[2]Erwin Jossen, Zeneggen. Sonnenterasse im Vispertal, Zeneggen 2006, 343.

[3]Anton Gattlen, Bürchen. Geschichte des Birchenbergs, Sitten 2007, 454.

4. P. Johann Baptist Zürcher, SJ, 1878-1879

Johann Baptist Zürcher von Menzingen wurde am 11. Mai 1823 geboren, trat 1850 dem Jesuitenorden bei und wurde am 20. August 1858 zum Priestergeweiht. P. Zürcher war Vikar in Steinerberg (1872-1874), Rektor in Ried-Mörel (1874-1878), Rektor in Bürchen (1878-1879)[1], kehrte als Rektor nach Ried-Mörel zurück (1879-1885), war Pfarrer in Ems (1885-1887) und wirkte dann im Dienste seiner Ordensgemeinschaft als Spiritual am Kloster St. Ursula in Brig (1889-1901) und als spiritual bei den Hl. Kreuzschwestern in Übersdorf. Er lebte danach als Resignat in Wynensrade, wo er am 20. April 1920 verstarb.



[1]Anton Gattlen, Bürchen. Geschichte des Birchenbergs, Sitten 2007, 454-457.

5. Josef Alex Feliser, von Turtmann, 1879

siehe Pfarrer von Bürchen

Pfarrei Bürchen

1. Josef Alex Feliser, von Turtmann, 1879-1880

Josef Alex Feliser wurde am 16. September 1818 in Turtmann geboren. Er war der Sohn des  Josef Ignaz Feliser und der Katharina geb. Meschler von Turtmann. Sein Bruder ist P. Johann Kaspar Feliser, CSSR (1822-1856). Am 2. Juni 1848 zum Priester geweiht übernahm er zuerst die Kaplaneistelle seines Heimatdorfes Turtmann (1848-1850). 1850 ging er als Kaplan nach Simplon-Dorf und 1854 wurde er Pfarrer in Oberwald. 1860 wurde er als erster Pfarrer von Ergisch eingesetzt. 1873 wechselte er nach Eggerberg und wurde daselbst Rektor. schliesslich kam er 1879 nach Bürchen. Er wurde zunächst Rektor und noch im selben Jahr erster Pfarrer von Bürchen. Josef Alex Feliser starb am 21. Juni 1880 in Bürchen und wurde daselbst beerdigt.

2. Moritz Salzmann, von Naters, 1880-1901

Moritz Salzmann wurde am 17. August 1847 in Naters geboren. Er war der Sohn des Moritz und der Julia geb. Ruppen. Er wurde am 12. April 1873 in Sitten zum Priester geweiht und übernahm dann zunächst die Stelle eines Rektors in Glis (1873-1876). 1876 wurde er Pfarrer in Albinen und kam 1880 als Nachfolger von Josef Alex Feliser als Pfarrer nach Bürchen. Nach 21 Jahren verliess Pfarrer Salzmann die Pfarrei Bürchen und wurde 1901 Prior in Niedergesteln, wo er bereits am 4. Dezember 1903 starb.

3. Franz Xaver Hosennen, von Törbel, 1901-1929

Franz Xaver Hosennen wurde am 14. Januar 1866 in Törbel geboren. Er war der Sohn des Johann Josef und der Genovefa geb. Schaller. Er besuchte die Kollegien in Brig und Sitten und studierte dann an der Universität von Innsbruck Theologie (1886-1890). Schliesslich wurde er am 26. Juli 1889 in Innsbruck zum Priester geweiht und feierte seine Primiz am 11. August 1889 in Törbel. Franz Xaver Hosennen war Kaplan in Visperterminen (1890-1894), Pfarrer in Varen (1894-1896), Professor am Kollegium Brig (1896-1901), Pfarrer von Bürchen (1901-1929) und zog sich dann nach Törbel zurück, wo er am 16. Februar 1931 starb und am 19. Februar 1931 beerdigt wurde.[1]



[1]Siegfried Wyss, Törbel. Dorf und Pfarrei, Törbel 1991, 43.

4. Ferdinand Bregy, von Oberems, 1929-1942

Ferdinand Bregy wurde am 24. Oktober 1897 in Oberems geboren. Er war der Sohn des Alois und der Barbara geb. Hischier. Er besuchte das Kollegium von Brig (1910-1918) und studierte dann am Priesterseminar von Sitten Theologie (1918-1922). Er wurde am 2. April 1922 zum Priester geweiht und feierte am 22. April 1922 seine Primiz in Oberems. Ferdinand Bregy war Pfarrer von Guttet-Feschel (1922-1929), Pfarrer von Bürchen (1929-1942), Pfarrer von Gampel (1942-1961) und Rektor in Birgisch (1961-1986). Dann zog er sich nach Oberems zurück, wo er am 6. Mai 1987 starb. Er wurde auf dem Friedhof von Oberems beerdigt.[1]



[1]Erwin Jossen, Naters. Das grosse Dorf im Wallis, Naters 2000, 624.

5. Hermann Zurbriggen, von Saas-Grund, 1942-1968

Hermann Zurbriggen wurde am 4. November 1904 in Saas-Grund. Er war der Sohn des Franz Xaver und der Anna Maria geb. Venetz. Dieser Familie entstammen drei Priester, neben Hermann auch seine Brüder Josef und Heinrich. Hermann Zurbriggen besuchte die Primarschule in Saas-Tamatten (1911-1919) die Kollegien von Brig (1919-1922 und 1923-1927) und Altdorf (1922-1923) und studierte am Priesterseminar von Sitten Theologie (1927-1931). Er wurde am 4. April 1931 in Sitten zum Priester geweiht und feierte am 1. Juli 1931 in Saas-Grund seine Primiz. Zurbriggen war Pfarrer von Embd (1931-1942), Pfarrer von Bürchen (1942-1968) und Pfarrer von Niederwald (1968-1975). Dann zog er sich nach Visp zurück. Er starb am 7. Juni 1980 im Spital von Visp und wurde in Saas-Grund beerdigt.

 

6. Pius Schnyder, von Erschmatt, 1968-1982

Pius Schnyder wurde am 2. November 1930 in Erschmatt geboren. Er war der Sohn  des Felix und der Leonie geb. Schnyder. Er besuchte die Kollegien in Nuolen und in Brig und studierte am Priesterseminar Sitten Theologie. Er wurde am 23. Juni 1957 in Sitten zum Priester geweiht und feierte am 30. Juni 1957 in Erschmatt seine Primiz. Pius Schnyder war Kaplan in Visperterminen (1957-1962), Pfarrer in Blatten/Lötschen (1962-1968), Pfarrer in Bürchen (1968-1982), Pfarrer in Unterbäch (1978-1979), Pfarrer in Gampel (1982-1991), Pfarrer in Ems (1991-2007) und Pfarrer in Ergisch (1991-1999). Er starb am 22. Mai 2007 im Spital von Sitten. Der Beerdigungsgottesdienst fand am 26. Mai 2007 in Unterems statt. Die Urne mit den den sterblichen Überresten wurde in Erschmatt beigesetzt.

7. Alois Venetz, von Ergisch, 1982-1990

Alois Venetz wurde am 6. Oktober 1931 in Ergisch geboren. Er war der Sohn des Alois und der Leonie geb. Andres. Er besuchte die Primarschule in Ergisch (1938-1945) das Kollegium in Stans (1945-1953) und studierte am Priesterseminar in Sitten Theologie (1953-1958). Er wurde am 15. Juni 1958 in Sitten zum Priester geweiht und feierte am 22. Juni 1958 in Ergisch seine Primiz. Alois Venetz war Kaplan in Mörel (1958-1968), Pfarrer in Staldenried (1968-1982) und Pfarrer in Bürchen (1982-1990) Aus gesundheitlichen Gründen zog er sich nach Visp zurück. Er starb am 13. Dezember 2002 im Spital von Visp. Der Beerdigungsgottesdienst fand am 16. Dezember 2002 in Visp statt. Alois Venetz wurde anschliessend auf dem Friedhof von Ergisch beigesetzt.[1]

 



[1]Walliser Bote vom 14.12.2002, 16.

8. Peter Zurbriggen, von Naters, 1990-1991

Peter Zurbriggen wurde am 21. April 1947 als Sohn des Simon Zurbriggen von Saas-Grund und der Florentine Ruppen von Naters geboren und wuchs in Naters auf. Er besuchte das Kollegium von Stans (1960-1968), studierte am Priesterseminar in Sitten und nach dessen Verlegung nach Freiburg an der Universität Freiburg Theologie und Pädagogik (1968-1975), absolvierte in den Pfarreien Kippel und Ferden ein Pastoraljahr und wurde am 19. Juni 1977 in der Pfarrkirche von Salgesch zum Priester geweiht. Nach seiner Primiz am 26. Juni 1977 in Naters war er Kaplan in St. Niklaus (1977-1985), Pfarrer in Eischoll (1985-1995) und zusätzlich Pfarrer in Bürchen (1990-1991). Aus gesundheitlichen Gründen konnte er zwischen 1995-1996 keine seelsorglichen Aufgaben übernehmen. Danach war er im Bistum Basel als Pfarrer in Wöflinswil-Oberhof und Widnau/AG tätig (1996-2007). Danach lebte er als Resignat in Oeschgen/SO. Er verstarb am 9. Januar 2010 im Spital von Brig und wurde am 12. Januar 2010 in Naters beerdigt.[1]



[1]Walliser Bote vom 11.01.2010, 9.

9. Bruno Zurbriggen, von Saas-Grund, 1991-2002

Bruno Zurbriggen wurde am 14. Juni 1949 in Saas Grund als Sohn des Ludwig und der Maria geb. Burgener geboren. Nach dem Besuch der Primar- und Sekundarschule in seinem Heimatort besuchte er zuerst das Kollegium in Brig ein und dann das Kollegium St. Klemens in Ebikon. Er studierte ein Jahr lang Philosophie in Einsiedeln und absolvierte dann ein Theologiestudium an der Universität von Fribourg. Nach einem Pastoraljahr in der Pfarrei Eggerberg und am Priesterseminar in Luzern wurde er am 16. Juni 1979 wurde er in der Pfarrkirche von Kippel zum Priester geweiht.[1]

Bruno Zurbriggen war Kaplan in Visp (1979-1984), Pfarrer von Guttet-Feschel (1984-1990), Pfarrer von Albinen (1986-1990) Nach einem Jahr Weiterbildungsurlaub war er Pfarrer von Bürchen und Unterbäch (1991-2002) und Pfarrer der Pfarreien St. Niklaus und Herbriggen (2002-2013).[2] Seit 2013 ist er als Pfarrer in Visperterminen tätig.



[1]Walliser Jahrbuch 49/1980, 75.

[2] Walliser Bote vom 11.02.2002, 6.

9a. Felizitas Burgener, Seelsorgehelferin, 1991-2002

Die Veränderungen in der Gesellschaft haben auch Auswirkungen auf das kirchliche Leben. Pfarrer Bruno Zurbriggen betreute neben der Pfarrei Unterbäch auch die Pfarrei Bürchen und nahm seinen Wohnsitz im Pfarrhaus von Bürchen.

In der Seelsorge unterstützt wurde er von Seelsorgehelferin Felizitas Burgener. Sie wurde 6. Februar 1949 geboren und wuchs in Visperterminen auf. Ab 1977 war sie im Pfarrhaus in Konolfingen tätig. Von dort aus besuchte sie den Glaubenskurs und den Katechetikkurs in Bern. Von 1982 bis 1985 absolvierte sie das Seminar für Seelsorgehilfe in Zürich. Sie war in der Folge tätig als Seelsorgehelferin in den Pfarreien Guttet-Feschel und Albinen (1986-1990), in der Pfarrei Naters (1990-1991), in den Pfarreien Bürchen und Unterbäch (1991-2002) und in den Pfarreien St. Niklaus und Herbriggen (2002-2013) [1]. Seit 2013 arbeitet sie als Seelsorgehelferin in der Pfarrei Visperterminen.



[1] Walliser Bote vom 11.02.2002, 6.

10. Walter Stupf, von Mund, 2002-2004

Walter Stupf wurde am 2. Februar 1935 als Sohn des Oswald und der Fridolina geb. Imhof in Naters geboren. Er besuchte die Primarschule in Mund, das Kollegium in Brig (1949-1957) und das Priesterseminar in Sitten (1957-1962). Am 24. Juni 1962 wurde er in der Pfarrkirche von Glis zum Priester geweiht und am 29. Juni 1962 feierte er in Mund seine Primiz.[1] Walter Stupf war Vikar in Brig (1962-1969), Pfarrer von Brig (1969-1978)[2], Pfarrer von Oberwald und Obergesteln (1978-1986), Regens des Priesterseminars des Bistums Sitten in Givisiez (1986-1994)[3], Pfarrer von Saas-Grund und Saas-Balen (1994-1995), Pfarrer von Eischoll (1995-2012) und zugleich auch Pfarrer von Unterbäch und Bürchen (2002-2004) und Pfarradministrator von Mund (2007-2009). Nach seiner Demission als Pfarrer von Eischoll zog er sich im Herbst 2012 nach Birgisch zurück.[4]

 



[1]Jossen, Mund, 376-378.

[2]div., Brig, 40-42.

[3]Martone, Priesterseminar, 88.

[4]Walliser Bote vom 12.10.2012, 10.

11. Edi Arnold, von Glis, 2004-2011

Edi Arnold wurde am 26. März 1966 in Glis als Sohn des Ehepaares Max und Clelia Arnold-Vasella geboren. Nach dem Besuch der Primarschule und der Orientierungsschule in Brig-Glis besuchte er das Kollegium in Brig und liess sich anschliessend an der Kunstschule in Sitten und an der Universität Bern in Malerei und Zeichnen ausbilden. 1993-1995 war er sodann als Zeichnungslehrer am Kollegium in Brig tätig. 1995-1996 absolvierte er ein Sabbatjahr in einem Kloster der Gemeinschaft «Verbe de Vie» in Frankreich und begann danach sein Theologiestudium an der Universität Fribourg. Nach einem Pastoraljahr in den Pfarreien Simplon-Dorf und Gondo wurde er am 9. Juni 2002 in Sitten zum Priester geweiht und feierte am 16. Juni 2002 in Glis seine Primiz.

Edi Arnold war Vikar in den Pfarreien Bürchen, Eischoll und Unterbäch (2002-2004), Pfarrer der Pfarreien Bürchen und Unterbäch (2004-2011) und wirkt seit 2011 als Pfarrer der Pfarreien Steg und Gampel. Seit 2007 ist Edi Arnold auch Dekan des Dekanates Raron.[1]



[1]Walliser Bote vom 17.01.2011, 9.

11a. Sr. Pirmin Schwitter, Seelsorgehelferin, 2002-2011

Sr. Pirmin Schwitter, geboren 1939, ist Mitglied der Gemeinschaft von St. Ursula in Brig, wo sie 1967 eingetreten ist. Zwei Jahre später legte sie ihre ersten Gelübde ab. Nach dem Noviziat war sie als Kindergärtnerin in Glis und Brig tätig. 1975 übernahm sie die Didaktikstunden am Kindergartenseminar St. Ursula. Nach Erreichen des Pensionsalters übernahm sie 2002 die Aufgabe einer Seelsorgehelferin in den Pfarreien Bürchen und Unterbäch (2022-2011) und wirkt in gleicher Funktion seit 2011 in den Pfarreien Gampel und Steg.[1]



[1]Walliser Bote vom 17.01.2011, 9.

12. Marek Cichorz, aus Polen, 2011-2023

Marek Cichorz wurde am 12. Juni 1971 in Polen geboren. Nach dem Abitur am Lyzeum in Limanowa im Jahr 1990 begann er das Theologiestudium im Fachbereich Altes Testament an der päpstlichen theologischen Akademie in Krakau, das er 1996 mit dem Magister in Theologie abschloss. Am 8. Juni 1995 wurde er für die Erzdiözese Krakau zum Priester geweiht. Marek Cichorz war in der Folge 1996–2000 Vikar an der Pfarrei Mucharz (1996-2000), Vikar an der Kathedrale in Lviv (Ukraine) 2000-2004), Präfekt am Priesterseminar des Erzbistums Lviv (2000-2008) und Pfarrer in Zhydachiv (2008-2010). 2010 kam er ins Bistum Sitten und absovlierte in den Pfarreien Bürchen und Unterbäch ein Einführungsjahr in die Seelsorge des Bistums Sitten. 2011 wurde er zum Pfarrer von Bürchen und Unterbäch[1], 2012 zusätzlich zum Pfarrer von Eischoll und 2013 zusätzlich zum Pfarrer von Zeneggen ernannt.



[1]Walliser Bote vom 14.03.2011, 11.

12a. Madeleine Kronig, Pastoralassistentin, 2011-

Madeleine Kronig wurde am 5. September 1966 in Glis geboren. Nach der kaufmännischen Lehre arbeitete sie im Banken- und Treuhandsektor und bildete sich berufsbegleitend zur Treuhänderin mit eidg. Fachausweis und zur dipl. Wirtschaftsprüferin weiter. Nach einigen Jahren Berufserfahrung wandte sie sich den theologischen Studien zu. Im Juli 2006 schloss sie das Theologiestudium an der Theologischen Fakultät der Universität Luzern ab. Anschliessend absolvierte sie das Pastoraljahr in den Pfarreien Ried-Brig und Termen und war ab 2007 als Pastoralassistentin in diesen zwei Pfarreien tätig. Seit Herbst 2011 arbeitet sie in gleicher Funktion in den Pfarreien Bürchen und Unterbäch[1], seit 2012 auch als Pastoralassistentin in Eischoll und seit 2013 auch als Pastoralassistentin in Zeneggen.



[1]Walliser Bote vom 14.03.2011, 11.

13. Sylvester Ejike Ozioko, aus Nigeria, 2023 -

Pfarrer Sylvester: Text in Bearbeitung 



[1]Walliser Bote vom 14.03.2011, 11.

Eveline Pfammatter-Zuber, Seelsorgehelferin, 2012-

Eveline Pfammatter-Zuber wurde am 29. Dezember 1968 geboren und wuchs in Zeneggen auf. Nach dem Besuch der Handelsmittelschule in Brig war sie als kaufmännische Angestellte tätig. Sie liess sich dann zur Katechetin ausbilden (2011-2004) und war in den Pfarreien Embd, Törbel und Zeneggen als  Katechetin tätig. Seit 2012 arbeitetet sie als Katechetin und Seelsorgehelferin im Teilamt in den Pfarreien Bürchen, Unterbäch und Eischoll und seit 2013 in gleicher Funktion auch in Zeneggen.

Eveline Pfammatter ist seit dem 22. März 1991 verheiratet und ist Mutter von drei Kindern.[1]



[1]Pfarrblatt Bürchen, Eischoll, Unterbäch, Zeneggen, Juli/August 2012.

Priester aus der Gemeinde stammend

Bartholomäus Eckart, 1424

Valentin Eckart, 1428

Johannes Eckart, - 1492

Martin Eckart, 1451

Wilhelm Oberhüser, 1481

Stefan Furrer, - 1506

Johann Michael Zumoberhaus, 1698-1764

Christian Josef Zenhäusern, 1712-1796

Johann Lorenz Zenhäusern, 1734-1776

Johann Josef Zenhäusern, 1754-1812

Ferdinand Gattlen, 1833-1902

Josef Furrer, 1836-1919

Johann Josef Gattlen, 1876-1950

Basil Imesch, SJ, 1892-1961

Edmund Lehner, 1930-2009

Richard Lehner, 1964-